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Der Kurs "Das Hausgemeinschaftsmodell" ist online

Der Kurs: "Das Hausgemeinschaftsmodell in Theorie und Praxis" richtet sich vor allem an all jene Einrichtungen, welche ihre Organisation nach den Grundsätzen des Hausgemeinschaftsmodells betreiben.

Inhalte

Der Kurs besteht derzeit aus 4 Einheiten und insgesamt 11 Lektionen sowie einem Abschlusstest.

Er nimmt Bezug auf die Entstehungsgeschichte von Pflegeheimen und erklärt anhand der historischen Entwicklung, wie es zu der Idee und dem Konzept der Hausgemeinschaften gekommen ist und wie dieses Modell in Europa seine Verbreitung fand.

Ein soziologischer Einblick vertieft das Verständnis, weshalb im Hausgemeinschaftsmodell institutionalisierende Merkmale bestmöglich zu vermeiden sind und was es mit einer "Totalen Institution" auf sich hat.

Das Thema Macht und Machtgefälle konkretisiert und hinterfragt das tägliche Handeln im Bereich Pflege und Betreuung und konkretisiert dabei die pflegerische und betreuerische Grundhaltung bei diesem Modell. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einem menschlichen und achtsamen Umgang und bietet dabei konkrete Handlungshinweise.

Es geht aber auch um ganz pragmatische Themen, wie zum Beispiel um die Wäscheversorgung und Haushaltsführung.

Ausblicke

Die nächsten Einheiten befassen sich mit den Themen:

  • Kochen und Hygiene in der Wohngemeinschaftsküche
  • Beschäftigungsideen

Diese Einheiten werden bis Ende 2020 fertig gestellt

​Kurs: Pflege und Betreuung psychisch kranker Menschen

Wie auch immer man darüber denken mag, ein Trend bleibt in der österreichischen Pflegelandschaft unumstößlich: Immer mehr Menschen mit psychischen Erkrankungen werden in klassisch stationäre Pflegeeinrichtungen aufgenommen und oftmals über viele Jahre dort betreut.

Dies führt oftmals zu einer Vermischung von Klientengruppen (geriatrisch / psychiatrisch) mit durchaus unterschiedlichen Pflege- und Betreuungsbedürfnissen.

Weiters steht diesem Umstand die Tatsache gegenüber, dass ein Großteil der Pflege- und BetreuungsmitarbeiterInnen für dieses Klientel nicht entsprechend geschult wurde.

Hier werden derzeit viele Ausbildungen, speziell für den Bereich der gehobenen Dienste angeboten. Für MitarbeiterInnen an der Basis, speziell im hierarchie- und berufsgruppenübergreifenden Bereich besteht aber aus unserer Sicht nach wie vor großer Aufholbedarf.

Mit Unterstützung der pro mente Wien haben wir den Kurs, Pflege und Betreuung psychisch kranker Menschen produziert. Der erste Teil dieses Kurses ist nun Online.

Der erste Teil des Kurses besteht aus sechs Einheiten mit insgesamt 16 Lektionen.

Der Schwerpunkt des ersten Kurs befasst sich mit Grundlagenwissen über psychische Erkrankungen im Allgemeinen, mit dem Themenkreis Psychose und Schizophrenie, entsprechenden Interventionstechniken sowie pflegerischen Grundsätzen und -haltungen.

Das Expertenteam dieses Kurses sind:
Frau OA Dr. Birgitt Gasselseder, Oberärztin der Psychiatrie Baden
Herrn Dr. Rudolf Wagner (Psychotherapeut) und Geschäftsführer der pro mente Wien
Herrn Dipl. psy. GuKP Jürgen Huber, psychiatrischer Pfleger der Pflegeraum Mayerling

Neben einem umfangreichen theoretischen und fachlichen Wissen, sind diese Fachleute jeden Tag selbst „am Klienten“. Dies gewährt einen unmittelbaren und somit auch sofort umsetzbaren Praxisbezug.

Besonders freut uns, dass wir für Rollenspiele von der renommierten Schauspielerin Dessi Uromova unterstützt wurden. Speziell bei den Interventionstechniken konnten wir so Beispiele darstellen, die einer täglich gelebten Praxis mehr als nur nahe kommen.

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